Zickenalarm und 110

Hallöchen, bin eben mit der S-Bahn von Darmstadt nach Frankfurt gefahren. Schon bevor die S-Bahn losgefahren ist, meldete eine der Fünf Mädels, die eine Bankreihe weiter saßen ihre Übelkeit an, und überlies ihren Mageninhalt auch noch vor Abfahrt auf dem Boden der Bahn. Als sie ca. 5 Minuten Später ihren “schlechten Geschmack” im Mund entfernen wollte und sich eine Zigarette anzündete, wurde es mir zuviel. Ich forderte die Teenagerin ruhig, aber direkt auf, ihre Zigarette aus zu machen. Daraufhin musste ich mich von der aufgesprungenen Oberzicke nebenan ANBRÜLLEN lassen, dass ich sie doch gefälligst rauchen lassen soll. Die Anderen mussten – um es mir richtig deutchlich zu machen – sich auch noch eine Zigarette anzünden. Von den kontinuierlichen Beleidigungen abgesehen, verlief die weitere Fahrt (ok, ruhig würde ich es nicht nennen) ….
Den Höhepunkt erhielt die Situation, als die “Kotzende” sich auf die Sitzbank stellte und anfing in meine Richtung zu Spucken. Der 180cm Pittbull (eigene beschreibung) musste mich auch daraufhin sofort anbrüllen wessen sich die anderen drei eher unbeteiligten rasch anschlossen. Schlussendlich fanden ich und der Herr neben mir die Mädels einfach inakzeptabel.
1. in die Bahn gekotzt ohne Rücksicht (ok, passier mal)
2. geraucht, obwohl aufgefordert nicht zu rauchen (nicht aktzeptabel)
3. Leute beleidigt, bedroht, angebrüllt und bespuckt (ohne worte)
4. “ey alder” war bestandteil jedes satzes! (herkunft erkennbar)
5. …
6. …
7. etc…

Das letzte was ich heute tat, war die 110 zu wählen und dem netten Herrn am anderen Ende der Leitung die Situation zu schildern. Dieser wollte eine Streife schicken, konnte aber nicht versprechen, die bahn noch zu erwischen. Gute Nacht!

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  1. Pingback by Ungesüßt » Blog Archiv » Die Stadt bei Nacht… | 09/05/06 at 12:25

    [...] wer mal wieder alle Vorurteile gegenüber der großen, urbanen und gefährlichen Stadt erfüllt sehen will, der sollte beim Monochromblog vorbeischauen. Was Stefan da erlebt hat, ist nicht gerade schön. Leider kenne ich ebensolche Situationen auch aus Stuttgart. [...]


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