Schicht-Kaffee – coffee-layers

20070730_milchkaffee-geschichtet

Mein Kollege Marcus macht mit seiner Super-Kaffee-Maschine den besten Milchkaffee, den man sich wünschen kann! :)
Warum die Schichten entstehen verstehe ich allerdings nicht? Viellicht ist ja ein Wissenschaftler oder Kaffeefetischist unter euch, der es mir erklären könnte!?

A colleague of mine, Marcus makes the best Coffee with steamed milk! If one of my readers is an scientist or coffeefetishist, please explain how the layers are created?

7 Responses to “Schicht-Kaffee – coffee-layers »»

  1. Comment by Manuel | 08/11/07 at 15:49

    Das sieht mal lecker aus!!! *Appetit bekomm*

  2. Comment by Zimtstern | 08/11/07 at 17:13

    Mir gefällt das wort “Kaffeefetischist” irgendwie.

  3. Comment by Stefan | 08/11/07 at 17:22

    Ich hab es immerhin schon bei der google suche auf platz 7 geschafft, wenn man nach “kaffeefetischist” sucht!

  4. Comment by André | 08/14/07 at 16:02

    Dann mal klugscheiß: Ich vermute mal, das liegt an der Temperatur. Wenn die Milch nicht auch heiß war, dann könnte es wie in einem See sein, oben das warme Wasser, unten das kalte. Da die Milch kalt ist, ist das Gemisch je nach Zunahme des Milchanteils (im Kaffee) einem Gradienten nach bis zur Oberfläche verteilt. Oder es ist eine Kombination von Temperatur und Fettanteil, da sich Wasser und Fett bekanntermaßen nicht mögen, könnten dadurch selbst nach Angleichen der Temperaturen die Phasen erhalten bleiben… Falls die Milch von vorneherein heiß war…tja, dann isses MAGIE.
    So Stefan, dann hab ich auch mal was in Deinen Blog geschrieben :-)

  5. Comment by Dirk | 08/16/07 at 19:13

    Die Temperatur alleine macht’s nicht. Physikalisch gesehen ist es die Dichte. Je weniger Dicht eine Flüssigkeit ist, um so mehr Auftrieb hat sie in einer ihr gegenüber dichteren Flüssigkeit (gilt auch für Schokoriegel in Milch….). Jedenfalls ist ein Kubikzentimeter Milchschaum bzw. Milch leichter als ein Kubikzentimeter Kaffee. Deshalb schichtet sich das so schön. Und wenn die Dichte-Unterschiede nicht groß genug sind, dann kann man durch Rühren alles durcheinander bringen und Schicht im Schacht mit Schichten. ps: http://mingle2.com/bb/view/how-addicted-to-coffee-are-you

  6. Comment by Stefan | 08/20/07 at 22:23

    Danke André, Danke Dirk!
    @andré: Ich muss aber sagen, dass die Milch durch das Aufschäumen sehr heiß war.
    @dirk: warum ist es dann nicht eine Schicht “milch” und eine schicht “kaffee”?
    werden die Fettmolekühle von Wassermolekühlen gehalten und somit können sie nicht aneinander vorbei?

    ich bin übrigens zu 50% Kaffee-Abhängig, laut mingle2.com

  7. Comment by Dirk | 09/15/07 at 02:48

    hmm… die Milchschicht unten ist ja auch noch da… hier kann nicht das Dichte-Argument ziehen, weil einmal umgerührt ist der Schicht-Spaß vorbei. Zumindest ist es nicht das Dichte-Argument alleine. Hier wird wohl auch Kohäsion und Adhäsion ins Spiel kommen. Milch ist als wässrige Lösung stärker verunreinigt, als der Kaffee. Das heißt, Van-der-Waals-Kräfte und “Oberflächenspannung” sind in der Milch schwächer als im Kaffee. Das erklärt zumindest, warum die beiden so schön getrennt sind, wenn sie nicht zerrührt werden… jeder bildet seine eigene Blase.
    Und wenn jetzt Kaffee doch minimal leichter ist (Fett allein ist zwar leichter als Wasser, aber in der Milch ist das Fett gelöst), dann schwimmt die leichte Blase (Kaffee) auf der schwereren (Milch). Aber das ist auch mehr geraten…

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