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	<title>Comments on: James Bond &#8211; Ein quäntchen Trost – Quantum of solace</title>
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		<title>By: zimtstern</title>
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		<dc:creator>zimtstern</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Nov 2008 23:47:00 +0000</pubDate>
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		<description>Also, falls sie den nächsten retro-mäßig aufmachen möchten, hätten sie hier schon die Musik dafür:
http://www.aprilwinchell.com/h/mp3/tokyomambo.mp3 von den &quot;Tokyo Panorama Mambo Boys&quot; : )</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also, falls sie den nächsten retro-mäßig aufmachen möchten, hätten sie hier schon die Musik dafür:<br />
<a href="http://www.aprilwinchell.com/h/mp3/tokyomambo.mp3" rel="nofollow">http://www.aprilwinchell.com/h/mp3/tokyomambo.mp3</a> von den &#8220;Tokyo Panorama Mambo Boys&#8221; : )</p>
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		<title>By: Jan</title>
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		<dc:creator>Jan</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Nov 2008 16:22:57 +0000</pubDate>
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		<description>Und der Spiegel teilt meine Meinung:
http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,589079,00.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Und der Spiegel teilt meine Meinung:<br />
<a href="http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,589079,00.html" rel="nofollow">http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,589079,00.html</a></p>
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		<title>By: Jan</title>
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		<dc:creator>Jan</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Nov 2008 08:34:14 +0000</pubDate>
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		<description>Danke, dass der Martini-trinkende Chauvinist tot ist!

Der letzte James Bond war der erste, der die Zeiten über die Karikatur hinaus überdauern wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke, dass der Martini-trinkende Chauvinist tot ist!</p>
<p>Der letzte James Bond war der erste, der die Zeiten über die Karikatur hinaus überdauern wird.</p>
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		<title>By: stefan</title>
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		<dc:creator>stefan</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Nov 2008 06:28:18 +0000</pubDate>
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		<description>Danke für deine Meinung, Dirk!
Jedoch wurden trotzdem meine Vorurteile James Bond gegenüber enttäuscht. Zur Erläuterung folgenden Vergleich. Möchte ich ein Testosteronfeuerwerk sehen – oder zumindest bewußt an der Kinokasse auswählen – dann werde ich mir für Stirb Langsam, Rocky oder Terminator eine Karte kaufen. Dann weiß ich was ich bekomme! Gehe ich in einen Film mit Eddie Murphy erwarte ich keinen Todeskampf und knallharte Nahkämpfe mit Gespringe und Schusswechseln, sondern eher eine Blödelkomödie oder ein Kinderfilm. Man könnte zwar jetzt rückschließen, dass man bei Daniel Craig jetzt immer ein Supercop in bester körperlicher Verfassung und einen Schmerzpunkt von 200% besitzt, aber das will ICH bei einem James Bond nun mal nicht sehen, sondern in einem anderen Film. Klischees sind gut und geben den Menschen orientierung und das trifft es ganz gut: ich bin verwirrt! ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für deine Meinung, Dirk!<br />
Jedoch wurden trotzdem meine Vorurteile James Bond gegenüber enttäuscht. Zur Erläuterung folgenden Vergleich. Möchte ich ein Testosteronfeuerwerk sehen – oder zumindest bewußt an der Kinokasse auswählen – dann werde ich mir für Stirb Langsam, Rocky oder Terminator eine Karte kaufen. Dann weiß ich was ich bekomme! Gehe ich in einen Film mit Eddie Murphy erwarte ich keinen Todeskampf und knallharte Nahkämpfe mit Gespringe und Schusswechseln, sondern eher eine Blödelkomödie oder ein Kinderfilm. Man könnte zwar jetzt rückschließen, dass man bei Daniel Craig jetzt immer ein Supercop in bester körperlicher Verfassung und einen Schmerzpunkt von 200% besitzt, aber das will ICH bei einem James Bond nun mal nicht sehen, sondern in einem anderen Film. Klischees sind gut und geben den Menschen orientierung und das trifft es ganz gut: ich bin verwirrt! ;-)</p>
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		<title>By: Dirk</title>
		<link>http://www.monochromblog.de/2008/11/09/ein-quantchen-trost-%e2%80%93-quantum-of-solace/comment-page-1/#comment-45529</link>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Nov 2008 23:27:32 +0000</pubDate>
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		<description>Warum dieser Bond so ist, wie er ist und warum er dem Zeitgeist entspricht und deshalb irgendwie gut ist? Meiner Meinung nach liegt&#039;s am sich verändernden Rollenbild des Mannes in der Gesellschaft, genauer dem Verlust seiner per Geburt ihm anhaftenden Dominanz. Ein Mann muss darum kämpfen, wenn er gesellschaftlich weiter oben stehen will. Das musste er früher auch, jetzt muss er sich aber ernsthaft auch mit Frauen auseinandersetzen und darf dabei nicht all die testosteron-getriebenen Dinge tun, die er gern tun würde, um sein Ziel zu erreichen. Ein zivilisierter Mann tut das nicht.

Aber der neue James Bond tut es. Und John McClane in Die Hard 4. Jeder erinnert sich an die Szene wo John die asiatische Bösewichtin in dem Kraftwerkskomplex anfängt zu vermöbeln, das ganze (männliche) Kinopublikum hat geklatscht. Und es ist der gleiche Grund, warum Daniel Craig und der neue Bond so viel Zuspruch kriegen. Die gottgegebene gesellschaftliche Rolle, die Sean Connery und Roger Moore noch auf die Spitze treiben durften, ist nicht mehr Konsens. Das männliche Publikum will sehen, wie ein Mann seine Wut und seinen Zorn auf die Welt, die ihm nicht gehorcht, kraftvoll auslebt. Und wenn er sich dabei selbst zerstört ist das auch gut. James Bond muss keine Mond-Station oder Unterwasserbasis explodieren lassen, um das zu erreichen.

So viel zum neuen Rollenverständnis. Das entschuldigt aber keinen fehlenden Aston Martin und halbfertige Geschichten ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Warum dieser Bond so ist, wie er ist und warum er dem Zeitgeist entspricht und deshalb irgendwie gut ist? Meiner Meinung nach liegt&#8217;s am sich verändernden Rollenbild des Mannes in der Gesellschaft, genauer dem Verlust seiner per Geburt ihm anhaftenden Dominanz. Ein Mann muss darum kämpfen, wenn er gesellschaftlich weiter oben stehen will. Das musste er früher auch, jetzt muss er sich aber ernsthaft auch mit Frauen auseinandersetzen und darf dabei nicht all die testosteron-getriebenen Dinge tun, die er gern tun würde, um sein Ziel zu erreichen. Ein zivilisierter Mann tut das nicht.</p>
<p>Aber der neue James Bond tut es. Und John McClane in Die Hard 4. Jeder erinnert sich an die Szene wo John die asiatische Bösewichtin in dem Kraftwerkskomplex anfängt zu vermöbeln, das ganze (männliche) Kinopublikum hat geklatscht. Und es ist der gleiche Grund, warum Daniel Craig und der neue Bond so viel Zuspruch kriegen. Die gottgegebene gesellschaftliche Rolle, die Sean Connery und Roger Moore noch auf die Spitze treiben durften, ist nicht mehr Konsens. Das männliche Publikum will sehen, wie ein Mann seine Wut und seinen Zorn auf die Welt, die ihm nicht gehorcht, kraftvoll auslebt. Und wenn er sich dabei selbst zerstört ist das auch gut. James Bond muss keine Mond-Station oder Unterwasserbasis explodieren lassen, um das zu erreichen.</p>
<p>So viel zum neuen Rollenverständnis. Das entschuldigt aber keinen fehlenden Aston Martin und halbfertige Geschichten ;)</p>
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